Im Moment findet man immer wieder Tendenzen, bestimmte Produkte in anderen Einheiten aufzurechnen.
Die erste Einheit wäre:
Kohlendioxid (CO2)
So findet man bei Greenpeace eine Liste von Dingen, die jeder Mensch tun kann, um das Klima zu retten.
Unter anderem findet man dort:
Reduzieren Sie den Fleischanteil Ihrer Ernährung. Wenn Sie sich ausgewogen und fleischreduziert ernähren (oder sogar Vegetarier werden) ersparen Sie dem Weltklima rund 400 Kilogramm CO2 im Jahr.
Und das pro Person! Das die Übermenge produziertes Kohlendioxid schädlich fürs Klima ist, weiss man ja inzwischen.
Also wird zur Erzeugung von einem Kilo Fleisch 400 Kilogramm CO2 ausgestoßen. Und nicht nur das. In Zeiten der aufkommenden Wasserknappheit gibt es eine weitere Maßeinheit, die zu beachten ist:
Virtuelles Wasser
Darauf hatte mich u.a Madrigal in ihrem Blog gebracht.
Was ist virtuelles Wasser?
Unter dem Begriff „Virtuelles Wasser“ wird die Wassermenge verstanden, die zur Herstellung eines Produktes (Lebensmittel oder Gegenstände) verwendet wird. Dieses Wasser ist im Produkt selbst nicht beinhaltet und wird deswegen als „virtuell“ bezeichnet. Um den tatsächlichen Wasserverbrauch eines Landes zu bestimmen ist die Einbeziehung des „Virtuellen Wasser“ neben dem täglich verbrauchtem „realen Wasser“ essentiell.
Quelle
So findet man auf der Seite der Unesco www. waterfootprint.org eine Aufstellung, wieviel Wasser pro Produkteinheit verbraucht wird.
1 Tasse Kaffe = 140 Liter Wasser !
1 Kilo Mais = 900 Liter Wasser !
1 Kilo Rindfleisch = 16000 Liter Wasser !
Wahnsinn! Und wenn das Kilo Rindfleisch aus Argentinien kommt, dann wird in Südamerika der Wasserhaushalt belastet. Nicht bei uns.
Wenn man sich mal den Aufwand durchrechnet, den ein Stückchen Fleisch in unserer konsumorientierten Welt benötigt, dann kann man schon ins Grübeln kommen.
Bin ich froh, dass ich Vegetarier bin. Oder war. Oder sein werde. Wenn schon nicht für die Gesundheit, dann doch fürs Gewissen. Oder?